Neue Förderlinie der von Behring-Röntgen-Stiftung zur Finanzierung von Projekten zur Schwerpunktforschung

- an der Philipps-Universität Marburg und der Justus-Liebig-Universität Gießen zur Förderung der strukturierten Kooperation - 

Die neue Förderlinie soll der Vorbereitung gemeinsamer Initiativen zur Einwerbung von standortübergreifenden Gruppenförderinstrumenten (z.B. Sonderforschungsbe­reichen, Forschergruppen, Graduiertenkollegs u.ä.) auf den Schwerpunktgebieten der beiden Fachbereiche dienen.

Voraussetzung für die erfolgreiche Einwerbung eines standortübergreifenden Grup­penförderinstrumentes ist der Nachweis einer vorausgehenden und fortbestehenden standortübergreifenden Kooperation in Form von gemeinsam durchgeführten For­schungsprojekten, die durch eine erfolgreiche gemeinsame Publikationstätigkeit nachgewiesen werden muss. 

Ziel der neuen Förderlinie soll es sein, diese Voraussetzungen bezogen auf eine konkret in Planung und Vorbereitung befindliche Initiative zu verbessern.

Bei der An­tragstellung sind folgende Voraussetzungen zu beachten: 

  • Es handelt sich um ein standortübergreifendes Projekt mit mindestens einem Partner an jedem Standort;
  • Einordnung in eine konkret in Planung und Vorbereitung befindliche Initiative für die Einrichtung eines standortübergreifenden Gruppenförderinstruments mit Skizze des geplanten Gesamtverbundes;
  • Zuordnung zu einem der Forschungsschwerpunkte der Standorte;
  • Darstellung der Erfolgsaussichten hinsichtlich gemeinsamer Publikationen;
  • sowie die üblichen Kriterien der wissenschaftlichen Exzellenz und Innovation.

Die neue Förderlinie lässt sowohl Paketanträge aus mehreren zur Vorbereitung eines Gruppenförderinstruments dienenden Teilprojekten, als auch bilaterale Einzelprojekte zum Aufbau von Kooperationen zwischen einzelnen Arbeitsgruppen zu.

Der finanzielle Rahmen liegt bei 150.000 € p.a. pro Verbundantrag; die maximale Laufzeit liegt bei drei Jahren.

Wichtiger Hinweis: Abweichend von den bei der von Behring-Röntgen-Stiftung auch weiterhin möglichen Anträgen für Kooperations- und Nachwuchsprojekte müssen die Anträge zur Schwerpunktforschung mit beiden Dekanaten abgestimmt werden. Die Dekanate treffen eine Vorauswahl und fordern dann zur Ausarbeitung des Vollantrages auf, der sich am Leitfaden der Stiftung zur Antragstellung orien­tieren muss (http://br-stiftung.de/fileadmin/pdfs/Antragsunterlagen_2015.pdf). Hierzu ist bis spätestens zum 31. März eines Jahres eine Skizze des geplanten Vorhabens an beide Dekanate einzureichen.

 

Seite ausdrucken